englische glasvitrine

Die englische Glasvitrine gehört neben dem „Bookcase“, dem
Bücherschrank, zu den traditionell bekanntesten Möbelstücken aus England und
steht für einen konservativen und edlen Einrichtungsstil. Ursprünglich war
die englische Vitrine eher klein und wenig auffällig und diente
ausschließlich dazu, die wertvollen Dinge des Haushalts aufzubewahren. Sie
wurde oft auf anderen Möbelstücken platziert und enthielt nicht selten
geheime Fächer. Je reicher die Besitzer der Vitrinen wurden, umso größer wurden
auch die Möbelstücke selbst und dienten schlussendlich dazu, den Reichtum des
Hausherren zu präsentieren. Der feine Haushalt nutzte die englische
Glasvitrine zum Beispiel dazu, den Besuchern sein feinstes Porzellan
vorzuführen. Erst seit dem frühen 18. Jahrhundert wurde es Usus, die
ursprünglich unauffällige Vitrine, die ein reines Aufbewahrungsmöbel war, mit
Glas auszustatten und sie somit zu einer Art Schaukasten zu machen. Heute
gibt es viele unterschiedliche Formen solcher mit einem Schaufenster ausgestatteten
Möbelstücke, die in unterschiedlichen Zeitepochen entstanden sind und
unterschiedliche Zwecke erfüllen.

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